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Ärzte stärken Homöopathie mit 10-Jahres-Strategie: Fallbeispiel aus Brasilien zeigt gezielte berufspolitische Arbeit

Nach dem GKV-Aus stellt sich die Frage, wie die Homöopathie in Deutschland langfristig gestärkt werden kann. Der Homoeopathiewatchblog recherchiert deshalb gezielt, mit welchen Strategien Ärzte und Organisationen auch in anderen Ländern die Homöopathie stärken und welche Ergebnisse sie damit erzielen. Ein aufschlussreiches Beispiel liefert Brasilien. Dort arbeiten Ärzte für Homöopathie seit fast zehn Jahren daran, ihre Fachrichtung innerhalb der Medizin zu stärken. Sie bringen Forschung in die Ärzteschaft, suchen den direkten Zugang zu medizinischen Institutionen und fördern den Nachwuchs. Mit ersten greifbaren Ergebnissen: 2025 wurde beim nationalen Ärzterat eine eigene Fachkommission für Homöopathie eingerichtet. Ein berufspolitischer Ansatz, der auch für

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Volkshochschulen als unterschätzter Zugang zur Homöopathie: Eine Watchblog-Auswertung zeigt ihre Bedeutung / Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Wie kommen Menschen eigentlich zur Homöopathie? Über Freunde und Familie, über die Apotheke, eine Heilpraktikerin oder einen homöopathischen Arzt – und über viele weiter Zugänge. Bei meinen Recherchen bin ich auf einen weiteren Weg gestoßen, der bisher wenig beachtet wird: die Volkshochschulen (VHS). Ich wollte deshalb wissen, welche Rolle Homöopathie an der VHS tatsächlich spielt, und habe als Stichprobe die Programme von 100 Volkshochschulen untersucht. Das war aufwendiger als gedacht. Die zentrale VHS-Suche aller ca. 800 Volkshochschulen erwies sich als unvollständig. Mehrfach fanden sich Veranstaltungen erst bei der Durchsicht der örtlichen Internetseiten und Programme. Für die Stichprobe habe ich 100

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25 Jahre britische Patientendaten zur Homöopathie: Jede zweite Patientin berichtet von deutlichen Verbesserungen

Ein Vierteljahrhundert Versorgungsforschung zur Homöopathie ist ungewöhnlich. In Großbritannien wurden Patienten homöopathischer Einrichtungen bereits Ende der 1990er-Jahre systematisch danach gefragt, mit welchen Beschwerden sie zur Behandlung kamen und wie sich ihr Gesundheitszustand anschließend entwickelte. Nun setzt eine im September 2026 veröffentlichte Studie diese lange Reihe fort. Sie wertet die Erfahrungen von 1.025 Patienten aus zwölf homöopathischen Ambulanzen aus und vergleicht sie mit früheren großen Erhebungen aus Tunbridge Wells von 2000, Liverpool von 2001, Bristol von 2005 sowie fünf britischen NHS-Homöopathiekliniken von 2008. Die größte dieser Untersuchungen umfasste allein 6.544 Patienten. So entsteht ein über rund 25 Jahre reichender Einblick in

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Frass-Studie zur Homöopathie bei Krebs feiert wissenschaftliches Comeback/ Wie es dazu kam, schildert Prof. Frass im Watchblog

Es war eine der erbittertsten Auseinandersetzungen um eine Homöopathiestudie der vergangenen Jahre. Die Krebsstudie von Prof. Michael Frass wurde angegriffen, überprüft, 2024 in ihrer Richtigkeit bestätigt und schließlich 2025 vom Journal The Oncologist zurückgezogen. Für ihre Kritiker schien die Sache damit erledigt. Doch jetzt ist die Studie wieder da: Ein anderes hochkarätiges onkologisches Fachjournal hat die in vielen Teilen erweiterte und überarbeitete Arbeit veröffentlicht. Im HomoeopathieWatchblog spricht Prof. Frass über dieses wissenschaftliche Comeback – und darüber, was er heute den Kritikern seiner Studie antwortet. Am 10. September 2026 wurde die Studie von Prof. Frass im internationalen Fachjournal Supportive Care in

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Homöopathieforschung wächst weiter: Inzwischen 708 klinische Vergleichsstudien

Wie steht es um die klinische Forschung zur Homöopathie? Eine neue wissenschaftliche Bestandsaufnahme liefert bemerkenswerte Zahlen: 708 kontrollierte klinische Studien zur Homöopathie aus 45 Jahren sind inzwischen in der internationalen HOMIS-Datenbank erfasst, 526 davon sind randomisierte kontrollierte Studien. Untersucht wurden 248 Erkrankungen und klinische Fragestellungen. 70 neue Studien kamen in den letzten Jahren hinzu. Die kürzlich im European Journal of Integrative Medicine veröffentlichte Aktualisierung zeigt zudem: Die Homöopathie-Forschung geht weiter und sie verändert sich. Neuere Untersuchungen sind überwiegend randomisiert, häufig placebokontrolliert, die Teilnehmerzahlen steigen und seit einigen Jahren wird wieder verstärkt individualisierte Homöopathie untersucht. Wo steht die Homöopathieforschung heute? HOMIS

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Homöopathie besser als Placebo bei viraler Mandelentzündung: Kinder erholen sich in neuer Studie deutlich schneller

Virale Mandelentzündungen gehören zu den häufigen Erkrankungen im Kindesalter. Meist bleibt nur, die Beschwerden zu lindern und abzuwarten, bis die Infektion von selbst abklingt. Gerade deshalb ist die Frage interessant, ob sich dieser Krankheitsverlauf beeinflussen lässt. Eine neue Studie aus Indien hat dazu individualisierte Homöopathie unter anspruchsvollen Bedingungen geprüft: randomisiert, doppelblind und placebokontrolliert. Untersucht wurden Kinder zwischen fünf und 15 Jahren mit akuter viraler Tonsillitis. Dabei beließen es die Forscher nicht bei der klinischen Diagnose. Die Virusinfektion wurde im Labor bestätigt, eine bakterielle Ursache ausgeschlossen. Auch die homöopathische Behandlung wurde so untersucht, wie sie in der Praxis tatsächlich eingesetzt wird.