Zum Schnell-Lesen: die Überschriften der sechs neuesten Blogartikel

„Abstimmung mit Füßen:“ Heilpraktiker und Patienten eröffnen jetzt die Debatte über Verbände und Hersteller – und den Folgen deren Schweigsamkeit

Über Wochen war die Diskussion um die Rolle der Heilpraktiker-Verbände und der Hersteller homöopathischer Arzneimittel vor allem eines: still. Stellungnahmen blieben aus, Reaktionen verlagerten sich in interne Kommunikationskanäle oder fanden gar nicht statt. Inzwischen zeigt sich jedoch eine Veränderung. Leser des Homoeopathiewatchblogs und des Heilpraktiker-Newsblogs beginnen, sich öffentlich zu äußern – mit Namen, mit Haltung und mit klaren Erwartungen. Kommentare aus den vergangenen Tagen markieren diesen Punkt. Sie stammen von Patienten, Heilpraktikern und Ärzten. Gemeinsam ist ihnen, dass Verantwortung nicht mehr abstrakt verortet wird, sondern konkret: bei Verbänden und bei Herstellern. Patienten benennen Versäumnisse der Interessenvertretung Thomas Wegmann beschreibt sich

Jetzt stellt auch ein Heilpraktiker und Homöopath öffentlich Fragen an die Verbände – hier die Fragen von Ralf Massanés Evers im Watchblog und Newsblog

Start einer neuen Serie: „Stimmen aus der Praxis – die im Watchblog Gehör finden“ In den vergangenen Wochen haben vor allem Journalisten Fragen an Verbände der Heilpraktikerschaft und der Homöopathie gestellt: nach Sichtbarkeit, nach politischer Wirksamkeit, nach öffentlicher Kommunikation. Nun beginnen auch Heilpraktiker selbst, diese Fragen öffentlich zu formulieren – und sie nutzen dafür Watchblog und Newsblog als Plattform. Der folgende Text von Ralf Massanés Evers, Heilpraktiker aus Burghausen in Bayern, steht aus meiner Sicht exemplarisch für eine wachsende Zahl von Heilpraktikern, die nicht mehr nur intern diskutieren, sondern öffentlich fragen, wer in ihrem Namen spricht – und wie. Der

homöopathie

Leser fragen: Spaltet der Watchblog/Newsblog die Homöopathie und Heilpraktiker? Ist der Blogger „hyperaktiv“?

Journalisten und Verbände haben eine gemeinsame Eigenschaft: Sie arbeiten öffentlich. Und öffentliche Arbeit muss sich bewerten lassen. Weder Journalismus noch Verbandsarbeit sind sakrosankt. Wer sichtbar wirkt, muss Kritik aushalten, einordnen und beantworten. Das gilt für mich als Journalist genauso wie für Verbände, Vorstände oder Kampagnenakteure. Deshalb stelle ich mich den Fragen der Leser, die mich in den vergangenen Tagen erreicht haben. Ein Unterschied zwischen mir und vielen Verbänden liegt allerdings offen zutage: Während ich antworte, bleiben zahlreiche Verbände auf konkrete Anfragen stumm. Oder sie setzen ihren Anwalt auf den Heilpraktiker-Newsblog wegen dessen Fragen zur Gesamtkonferenz an, wie am 29.1. geschehen

homöopathie

Gibt der Vorstand des DZVhÄ die Homöopathie in der GKV faktisch auf? Was der Wechsel zur PVS bedeutet. / Im Detail: Jahresabschluss 2024 des DZVHAE

Kurz erklärt (für Schnelleser) Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) übergibt seine bisher GKV-nahe Managementgesellschaft für Selektivverträge an eine privatärztliche Verrechnungsstelle (PVS). Quelle: DZVhÄ-Newsletter vom 29. Januar. Laut DZVhÄ ändert sich für Ärzte im Praxisalltag nichts. Das stimmt kurzfristig. Langfristig lässt sich dieser Schritt so lesen: Der Verband richtet seine Versorgungsstrukturen nicht mehr primär auf die gesetzliche Krankenversicherung aus, sondern auf private Abrechnungsmodelle – und folgt damit einer Entwicklung, die dazu führt, dass ärztliche Homöopathie in der GKV faktisch ausläuft. Zahlenbasis: Zwischen 2018 und 2025 sank die Zahl der GKV-abrechnenden Homöopathie-Ärzte von rund 2.300 auf 784. Setzt sich diese Entwicklung

heilpraktiker

Was machen Ihre Verbände BDH und VKHD eigentlich bei PR und Politik? Fragen Sie sie – hier ein Musteranschreiben

Heilpraktiker-Verbände wie BDH und VKHD sagen, dass sie sich um Öffentlichkeitsarbeit und politische Kommunikation stellvertretend für ihre Mitglieder und für den Berufsstand kümmern. Genau dafür zahlen Mitglieder Beiträge, beim BDH und VKHD rund 240 Euro im Jahr. Schaut man genauer hin, bleibt allerdings oft unklar, was diese Arbeit konkret bedeutet, wo sie stattfindet, wie sichtbar sie ist und welche politischen Effekte sie [ … weiter lesen als Globuli-Club-Mitglied … ]

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Sie möchten diesen Artikel lesen? Sie möchten immer gut informiert sein, was sich auf politischer Ebene für die Homöopathie tut? Sie wollen wissen, was die Homöopathie-Community zur Verteidigung der Therapie gegen die Anti-Homöopathie-Lobby unternimmt? Sie möchten über die Erfolge der Homöopathie, z. B. bei Covid-19, alle Details erfahren? Als Mitglied des Globuli-Club des Online-Branchendienstes Homoeopathiewatchblog erhalten Sie das Passwort zu allen Artikeln und wissen Sie immer als Erste und Erster, was wichtig wird. Über 800 Artikel können Sie hier im Blog lesen, den ich 2018 gestartet habe. Sie können Mitglied im Club werden, indem Sie mir eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten schreiben und warum die Verteidigung der Homöopathie für Sie wichtig ist. Dann schreibe ich Ihnen eine Mail mit den Konditionen, wie Sie Globuli-Club-Mitglied werden können, um alle Artikel lesen zu können.
Christian J. Becker, Globuli-User und Journalist des Homoeopathiewatchblog,
E-Mail redaktion (at) homoeopathiewatchblog.de


homöopathie arzt

Analyse: 2028 schließt der letzte GKV-Arzt die Tür ab – Das Ende der ärztlichen Homöopathie bei den Krankenkassen ist näher, als viele ahnen / Folgen für Patienten, Ärzte, Hersteller, Heilpraktiker, Verbände wie DZVHAE und HG

Kurzfassung für eilige Leser Die ärztliche Homöopathie in der gesetzlichen Krankenversicherung stirbt nicht durch ein Verbot, sondern durch schleichende Auszehrung. Das leere Wartezimmer im Bild oben ist ein Symbol dafür. Eine Analyse des Homoeopathiewatchblog zeigt: Spätestens Ende 2028 wird der letzte GKV-abrechnende Arzt für Homöopathie aus der GKV-Versorgung verschwunden sein. Die Zahlenbasis ist eindeutig: 2018 rechneten noch rund 2.300 Ärzte homöopathische Leistungen über die GKV ab. 2025 waren es nur noch 784. Setzt sich dieser Trend fort, endet die ärztliche Homöopathie in der GKV rechnerisch innerhalb weniger Jahre. Parallel entfällt die ärztliche Zusatzbezeichnung Homöopathie als strukturierter Nachwuchspfad. Neue Ärzte können